Posts mit dem Label zusammen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label zusammen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. Oktober 2016

Sitzkissen

 Diese urige, alte Metallgartengarnitur begleitet uns schon 10 Jahre. Davor hat sie bestimmt 20 Jahre in dem Garten der Vorbesitzer gestanden. Ein britisches Modell, soweit wir wissen und ziemlich genau in dieser Form aber feuerverzinkt immer noch erhältlich. Wahnsinnig bequem.... Füße hoch!! Die alten verblichenen Sitzkissen taten ihren Dienst, die Optik war fragwürdig. IRGENDWANN wollten sie neu bezogen werden. Irgendwann ist momentan immer JETZT. 

Der Nähtag am 10.9. hier im Gemeindehaus war eine willkommene Gelegenheit, damit anzufangen. Dachte ich leichtsinnig, denn schnattern, gucken und mich als Gastgeber um die Rahmenbedingungen kümmern, nahmen fast meine ganze Zeit in Anspruch. Heike fragte im Stundenrhythmus: "und, wie weit bist Du?" ...gebügelt hatte ich schon.....und ein Sitzkissen (fast) zugeschnitten. :o) Aber das war auch eigentlich egal. Dieser Tag ging so friedlich und schön und leider viel zu schnell vorüber. Es sind kaum Bilder entstanden. War nicht so wichtig....das Gegenüber war viel wichtiger. Sie selbst hatte übrigens an dem Tag eine Zuckersüße Zick-zack-tasche genäht. Mit Hundis....auf Instagramm findet ihr ein paar Bilder mehr.


Gestern, als meine Männer auf Wunsch eines neuen Zehnjährigen durchs Phantasialand tobten....weil endlich auch er auf die BLACK MAMBA darf, nahm ich mir die Zeit für die Vollendung der Sitzkissen. Die nun, weil bereits Mitte Oktober, vermutlich direkt in den Keller wandern und sich dort auf den Sommer freuen. Schlaufen oben dran, zum aufhängen an der Wand. Vier unterschiedliche Farben, weil ich es einfach so schön fand und mich nicht entscheiden konnte. Die Decke mit den DutchLove-Stoffen hatte ich bereits hier *klick* vorgestellt. Die größere ist derzeit in Brandenburg und wärmt meine lieben Eltern. 
Wir gehen jetzt noch etwas raus. Rad fahren oder Garten aufräumen oder Kastanien sammeln oder einen Tee in der hübschen Ecke genießen, bevor es zu Regnen beginnt....mal sehen. Durch die Herbstferien treiben.
Habt es hübsch!!



Dienstag, 4. Oktober 2016

Shorts shorts shorts...ein Nachtrag

Kälte, Regen, Dunkelheit...Hallo mein geliebter Herbst! Zeit, meine Bilder vom Sommer zu sortieren. Die folgenden sind auf dem Smartphone entstanden. Keine schlechte Qualtität. Ich denke derzeit ernsthaft darüber nach, eine meiner großen Kameras abzuschaffen. Was meint ihr?




Kurz vor dem Sommerurlaub nähte ich in rasender Geschwindigkeit diese Jerseyshorts für meinen Sohn, meinen Bruder und meinen Neffen....Geburtstagsgeschenke erledigt! Sie verzogen verächtlich die Gesichter "...Klamotten, Dein Ernst?? " ....um sie dann den Rest vom Sommer nicht mehr auszuziehen. Dank und Genugtuung für mich, ob der Tatsache, daß kein Wörtchen der Anerkennung meiner Arbeit über ihre Lippen kam.


Egal, ich lieb sie trotzdem...alle 3!

Die orangen Shorts sind aus einem festen  Rippenjersey (Alfatex)
Unter die Ösen kamen Plättchen aus SnapPapp, damit sie nicht so schnell ausreißen....nachdem ich den Dreh raus hatte und mir bei der schwarzen Shorts, als sie FERTIG war, die Ösen ausrissen. ...zum heulen! Man lernt nie aus.

Schnitt aus der LA MAISON Victor 4/2016 Shorts "TOMMY" (Größen bekam ich auf Zuruf via Telefon, ich war überrascht, daß sie so schön passten. ABER die rückwärtigen Taschen habe ich nach der ersten Hose weggelassen. Mein Sohn fand die schlicht unnötig und nicht so optimal für die Knacka*schOptik....diese Jugend!!



Dienstag, 23. August 2016

Von Büchern und Lemuren

Ein Buchbinderworkshop bei Frau MüllerinArt


Holla die Waldfee, ein zweiter Post in EINEM Monat :o))



Mein Mann schenkte mir dieses Jahr zum Geburtstag diesen hübschen kleinen Workshop an einem Vormittag im LALALAPatchwork-Laden von Dorthe in Bensberg. Michaela *MüllerinArt* hatte zu einem Buchbinderschnellkurs eingeladen und eine tolle Runde kreativer Frauen fand sich ein. Buchbinden gab es rudimentär vor gefühlt hundert Jahren in meinem Studium. Heuer gab es neue Materialien, einfachere Arbeitsschritte, saubere Kniffe und Tricks...ich bin noch immer begeistert.

 Die größte Schwierigkeit bei solchen Kursen ist die Auswahl des Materials :"Entscheide Dich jetzt....SOFORT!" Dieses mal blieb ich fast direkt an dem Kokka-Stoff hängen, der mir schon so lange gut gefällt. Der Lemur wollte aufs Buch-Cover. Und ich bin ganz glücklich, daß er so lieb stille gehalten hat.


 Diese schöne, saubere, unkomplizierte Handhabung der Materialien, die Michaela letzten Samstag vorstellte, machte uns allen einfach Spaß und Lust auf selbst gebundene Bücher. Ich bin mir sicher, die anderen Ladys aus der Runde werden auch in Zukunft häufiger mal solche Schmuckstücke zaubern und verschenken.

Und währen sich die meisten Kursteilnehmerinnen noch an ein kleineres Büchlein wagten, hatte Michaela sichtlich Freude an den wunderschönen Exemplaren. 

Den Koka-Stoff, hab ich übrigens aufgebraucht, sucht nicht danach im Laden!
Das schreit nach Taschen, oder?

Wenn man solch kreativen Leuten begegnet, nimmt das GedankenKarussell an Fahrt auf. Der MusterMittwoch reizt mich schon lange und einen kompletten Kurs bei Michaela, wäre ein Träumchen, zumal sie "umme Ecke" wohnt.´

Siebdruck....auch ein feines Thema für mich.

Evas Lebendigkeit hat mich glatt umgehauen. Was ein kreatives Vorbild, welch Lust am Gestalten und machen, machen, machen ....Hut ab, liebe Eva!

Allen Damen an dieser Stelle :
Es war mir ein große Freude!

Bitte entschuldigt die schlechte Handy-Bildqualität, ich werd mir wieder häufiger die Kamera einstecken, versprochen :o)

Creadienstag...nach langer Zeit


Sonntag, 21. August 2016

Nähtreffen 2016

Viele Nachfragen später, VERZEIHT! , die angekündigte Einladung zum Nähtreffen in Spich mit freundlicher Unterstützung der evangelischen Kirche.  Herzlichen Dank!!
Wir Nähwütigen und Stoffsüchtigen dürfen einen Samstag lang den Gemeindesaal besetzen und nähen, schnattern, lachen, futtern.....Ich freue mich schon sehr auf diesen Tag!!! :o) Hier *klick* könnt ihr sehen, wie es letztes Jahr war. 

Um Anmeldung wir unter allen Umständen gebeten, da nur begrenzt (ca.20) Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.



Es handelt sich hierbei um ein kostenfreies Angebot. Ich würde mich jedoch freuen, wenn jede Teilnehmerin eine selbst genähte Kleinigkeit (Täschlein, Loop, Schürzen etc.)  für den örtlichen Adventsbasar spendet. 

Mittwoch, 11. Mai 2016

TigerTage

Ich hätte mich für jeden Weg entscheiden können, an diesem grauen Morgen im Januar.
Es ist mein Leben. Mein Weg. Und dennoch lief ich kopflos und ziellos querfeldein über die gefrorene Wiese. Fiel kopfüber in ein tiefes Loch. Kopflose können nicht sehen. Als meine Augen sich an das Dunkel gewöhnt hatten, bemerkte ich, dass ich nicht alleine war. Ein riesiger Tiger beobachtete mich vom anderen Ende der Höhle. Er war sichtlich erfreut.
"Du bist nicht tot!", sagte er. Er hatte Recht.
Ich war am Leben, ein guter Grund zur Freude.
Ich bemerkte Knochenreste um mich herum. Hühnchen, Mäuschen, Vögelchen, Häschen und ein paar Schlangen, ohne Fell und Fleisch, sauber abgeschleckt. Ich war stocksteif vor Angst. Der Tiger sah, wie ich ängstlich die Knochenberge beäugte.
"Die waren schon tot, als sie hier unten ankamen. Oder fast. Und sie waren sehr lecker!" Der Tiger grinste in seinen angegrauten Bart. Ich starrte ihn mit großen Augen an.
"Hab keine Angst, ich fresse Dich nicht.", schnurrte er milde.
"Wie kann ich Dir glauben?", flüsterte ich.
"Ich bin seit Jahren allein und freue mich so sehr über Deine Gesellschaft, bitte glaube mir! Ich sage die Wahrheit.", dabei sah er mir direkt in die Augen und ich musste es ihm einfach glauben.
"Also gut, die Wahrheit." Einen Versuch war es wert und ich kam ohne Hilfe sowieso nicht allein aus diesem Loch. Ich musste mich mit dem Tiger arrangieren.

An langen Abenden und Nächten erzählten wir uns tief unter der Wiese, eng aneinander geschmiegt, die Geschichten unser beider Leben. Es war schön zuzuhören. Es war schön, daß jemand zuhörte. Es war irrsinnig kalt in diesen Wintertagen und es war wundervoll, daß mich dieser schöne alte Tiger wärmte. Er saß schon seit Jahren hier unten, war aber eigentlich ganz zufrieden. Hin und wieder fielen ihm Leckereien vor die Füße.  Er war satt und hatte seine Ruhe. Er konnte den Himmel sehen. Mal Blau, mal mit Wolken, selten schauten Sonne, Mond oder Sterne zu ihm hinunter. Diese Augenblicke waren magisch für den Tiger. Er hatte seine Zeit ganz für sich. Keiner störte ihn.
Ich erzählte ihm von meiner kleinen Welt dort oben. Von meinem Leben, meinen Freunden, meiner Familie, meinen Freuden. Dem Genuss und dem Leid. Vom Leben und Lieben, er hörte zu und lernte. Wir genossen unsere Zeit miteinander. Allein zu zweit in der Wärme des Miteinanders im tiefen Winter unter der Wiese.

Eines Tages stand er auf. Er füllte die Höhle fast vollständig mit seinem Körper.
„Steh auf, es ist Zeit. Du musst Dich bewegen, sonst wirst Du alt hier unten in der Höhle, in der Einsamkeit.“, bestimmte er.
„Aber das möchte ich. Alt werden mit Dir, mein Tiger.“, bettelte ich.
Er lächelte mich milde an: „Wir können nicht zusammen alt werden. Du musst in Deine Welt zurück. Sie vermissen Dich. Deine Welt ist bunt und schön und lebendig. Das möchte ich sehen. Dich in Deiner Welt. Du kannst hier unten nicht glücklich sein, nicht alt werden. Und ich möchte hier unten nicht noch älter werden.“
Mit dem langen weichen Tigerschwanz trocknete er meine Tränen.

„Wir müssen jetzt das Loch verlassen. Leere Deine Taschen aus. Lass alles zurück, was Du nicht mehr brauchst. Du musst leicht sein wie eine Feder. Du wirst jetzt fliegen!" Er stellte sich auf die Hinterbeine, nahm mich sachte in die großen Tigerpfoten und schleuderte mich hoch zur Oberfläche. Dann nahm er seine Kraft zusammen, sprang so hoch er konnte und erreichte kurz nach mir die Oberfläche. Er hätte zu jeder Zeit allein die Höhle verlassen können, es brauchte nur jemanden, der ihm einen Grund dafür gibt.

Wir blinzelten in die helle Frühlingssonne. Es war bereits April geworden. Der Frühling duftete, die Sonne wärmte das Fell. Er sah sich um. "Ich hatte vergessen, wie weit der Himmel ist. Mein Himmel dort unten war nur so weit wie meine Barthaare reichten." 
Mein Tiger beugte sich zu mir herunter, setzte seine dicke Tigernase auf meine, schnurrte mir zu, ließ sich Zeit. Dann stakste er auf seinen hageren Beinen, die die Bewegung nicht gewohnt waren, in Richtung Wald. Er wusste noch, wo er hingehörte. Seine Familie würde sich freuen, ihn wieder zu sehen.

Ich lächelte zufrieden hinterher mit tränennassen Augen. Wir haben uns beide gerettet. Gegenseitig und miteinander. Ich war um einen ungewöhnlichen Freund in meinem Leben reicher. Mein Weg hatte mich in ein tiefes Loch gestürzt. Ich musste fliegen lernen, um dort wieder heraus zukommen. Ich hatte einen Freund gefunden, der mir dabei geholfen hat. Ohne ihn wäre ich nicht mehr an die Oberfläche gelangt. Ich wusste zwar immer noch kein Ziel und keinen Weg, aber ich war zuversichtlich, dass egal, was passieren würde, es einen Ausweg gibt. Alles war gut.

Der Tiger ist mein Freund geblieben, ich hab ihn sehr gern. Manchmal treffen wir uns und erzählen einander die Geschichten, die wir erleben. Hören zu und verstehen. Sind füreinander da, wenn einer von uns dem Loch in der Wiese zu nahe kommt. Genießen das Leben, hier und jetzt, nicht miteinander, aber in der Nähe, und werden alt.

edit: Eine Geschichte, ist eine Geschichte, ist eine Geschichte... 
Nach vielen Texten und Worten in meinem Leben, mit denen ich die Menschen in meiner Umgebung berühre, habe ich mich entschlossen, etwas mehr zu schreiben. Das Nähen bleibt, das Zeichnen auch, verrückte Ideen sowieso....demnächst wieder mehr. 



Dienstag, 22. Dezember 2015

SnapPapNadelmäppchen

 Ein Zungenbrecher kurz vor Weihnachten :o)
Letzte Woche habe ich die letzten Geschenke eingekauft bzw. in meiner Küche fertig gemacht. Die Instagrammer wissen Bescheid....
Und dann kam der Moment, wo ich absolut selbstzufrieden, ob meines Zeitmanagements, ans Verpacken gehen...oder mir schnell noch ein Weihnachtskleid nähen wollte und mir fiel plötzlich diese eine Liebe ein, die so gerne strickt und nach jedem Paar neuer Strümpfe in meiner Küche sitzt,  um die Wollfäden zu vernähen. Abends nach ihrer Arbeit im Büro. Unsere Jungs spielen zusammen, unsere Teenager knutschen heimlich irgendwo rum, unsere Männer sind noch arbeiten oder so. Ich koche irgendwas Wildes ein oder male ein bisschen. Sie braucht meine dicken Wollnadeln, eine kleine Schere und ein Tässchen Tee. Die guten Momente. 

Ich habe ihr ganz fix ein paar SnapPap-Reste und etwas Wollfilz zu einem Nadelmäppchen mit Scherenfach zusammen gesetzt. Von der Idee zum fertig eingewickelten Geschenk brauchte es 36,4 Minuten.....läuft. 




 SnapPap und ich hatten einen schwierigen Start. ....inzwischen haben wir uns angefreundet. Gestern erschien auf dem Bernina-Blog mein Adventskalendertürchen. SnapPap-Boxen! ...mit Anleitung für Euch *hier entlang*. Der Weekender für Papa war eine echte Herausforderung für mich....er hat die Füßchen ständig angegriffelt und findet sie toll. Seit Freitag ist er offiziell Rentner! 
Inzwischen hebe ich sogar die ganz kleinen SnapPap-Reste auf, um Label zu basteln. Für den Adventskalender von der Lieblingslilly kamen sie zum Einsatz....die 24 ist bis jetzt noch nicht fertig....die gönnt sich Wärme, derzeit! Ich denk an Dich!
Ich hoffe, mein Papa hilft mir noch bei der Umsetzung, er hat ja Zeit :o)


Achso: Die Liebe darf auch weiterhin in meiner Küche die Fäden an den Stricksocken vernähen....aber jetzt darf sie ihr eigenes Etui zücken und ich muß nicht erst durchs ganze Haus flitzen und kann schonmal den Tee aufsetzen.

Ein letzter Creadienstag in diesem Jahr.


Freitag, 18. Dezember 2015

Weihnachtsmarktempfehlung: Liebenberg



Unweit von Berlin im brandenburgischen Liebenberg lädt ein kleiner feiner Weihnachtsmarkt seit einigen Jahren an den Adventswochenenden von 12-19 Uhr zum Weihnachtsstimmung tanken ein. Rund um das Schloß Liebenberg bauen die Brandeburger Kunsthandwerker und Weihnachtsmärktler ihre Buden auf. Im Schloss kann getafelt werden, das Museum ist offen und in der kleinen Schloßkapelle erfährt man Hintergründe zur NS-Widerstandsgruppe um Libertas Schulze-Boysen, die in Liebenberg ihre Kindheit verbrachte.


Inmitten der weihnachtlich geschmückten Gebäude und Büdchen kam Weihnachtstimmung auf....lag vielleicht auch am Apfelpunsch mit Rum. Ich kann mich im Moment auch nicht an nervende Weihnachtsdudelmusik erinnern. Oder ich hab das ausgeblendet. Es gab keine Karussells oder Losbuden, nichts was Knallt und bunt blinkt....nur leise knisternde Fackeln und Feuer, einen Märchenerzähler und ein paar Ponys, die geduldig kleine Kinder trugen. 



An den rot beleuchteten Fensterbögen waren kleine Feuerstellen aufgebaut, zu denen man sich bei arger Kälte mit warmen Apfelpunsch und gerösteten Maronen zurück ziehen konnte. Wir kamen mit anderen Besuchern ins Gespräch....man hatte Zeit und genoss sie miteinander. Die Kinder durften Holzscheite auflegen und hörten den Geschichten der Fremden am Feuer aufmerksam zu. Sie hatten von einer alten Dame etwas Weihnachtsmarktgeld bekommen und probierten nach den gebrannten Mandeln noch gebrannte Walnüsse und kandierte Sonnenblumenkerne. Alle Tüten wanderten ums Feuer, und geleert ins Feuer. Es war so warm und schön und zuckersüß....keiner wollte weiter.


In den Häusern rund ums Schloss, in den alten Ställen und Scheunen sind Handwerker mit ihren Werkzeugen vertreten. Ein Schreiner drechselte Tannenbäumchen, die Bäcker buken frische Weihnachtsplätzchen im Akkord.....das duftete. Lecker Räucherwaren, gebrannte Spirituosen, Marmeladen, Senfe, Honig....die meisten Anbieter waren übrigens aus der Umgebung von Liebenberg. Die Brandenburger können ganz schön lecker!!!! Handgemachte Seifen, Steingut und Töpfer, Filzer in allen Varianten, Holzkunst, Schmiedearbeiten.....und und und. Ein guter Ort, um das besondere Weihnachtsgeschenk zu finden. Einzigartig und handgefertigt.


Ich habe kurz überlegt, ob ich euch überhaupt von dem Weihnachtsmarkt erzählen solle....ich möchte nicht, daß zu viele Leute sich dort tummeln. Aber: Ihr seid gar nicht so viele :o) und die Liebenberger und Brandenburger haben es verdient, daß sehr viele Besucher kommen und sich bei ihnen wohl fühlen! Der Markt ist groß genug und ich glaube, er wächst jedes Jahr ein bisschen. Die riesigen kostenlosen Parkflächen, auf denen wir von einem Wichtelmädchen ein Parkplatz zugewiesen bekamen, frustrierten mich kurz. Wie soll es schön sein, bei so vielen Menschen....es war schön. Es war voll, aber nicht zu voll. Nirgends stand man länger als 2 Minuten für ein Glühwein an. Durchaus angenehm. 
Gegen Abend strömten nochmals mehr Menschen auf den Markt, um den Turmbläsern zuzuhören....da haben wir uns aber schon wieder verabschieden müssen. 

Tip: Manchmal ist das Mobilfunknetz schwierig vor Ort. Vereinbart einen Treffpunkt und eine feste Zeit, falls ihr euch verliert :o)

Dienstag, 17. November 2015

Das kleine Glück

...teile ich nur zu gerne mit euch,. Gerade jetzt....es hört nicht auf!
Dieser kleine Triangelquilt ist für ein Babymädchen ... was vor genau einer Woche geboren wurde. Und jetzt schon das Herzblatt der Familie. Sie macht Kinder zu Geschwister und ein Liebespaar zu Eltern einer Großfamilie. Dieser kleine Schatz war ein Geschenk....ich mußte die Eltern allerdings erst davon überzeugen :o)....sie wußten es noch nicht, aber sie wollten sie von Anfang an . Und ich wußte von Anfang an, daß es ein Mädchen wird....sie wird immer in meinem Herzen sein. Ich werde immer für sie da sein, das habe ich versprochen. 


Das Top entstand schon vor Wochen an einem gruselgrauen Montag aus diversen Riley-Blake-Patchworkstoffen, Westfalenstoffe und einige gelbe Reste aus der Patchworkecke. Die Farben taten mir so wohl....und heute beim fertig nähen auch :)  Datum und Name konnte erst drauf , nachdem sie geschlüpft war. In der Decke gibt es ein leichtes Baumwoll-Polyester-Vlies, so kann sie bei Bedarf in die Waschmaschine. Rückseite und Rand sind aus dem kuschelweichen Vlies (Polyester-Bambus oder so....da sind die Eltern problemlos) Hauptsache kuschelweich. 


Das Dreieck, was mir mein Mann zu Weihnachten geschenkt hatte, kam erstmals zum Einsatz. Das Arbeiten damit hat mir sehr gefallen. Die Hexagon-Form die sich daraus ergab, fand ich  hübsch und entschloss mich dazu sie beizubehalten.....Es sind jetzt 6 Familienmitglieder! Ich kann mir vorstellen, daß das kleine Mädchen wunderbar in diese Decke als BabyBourito gewickelt werden kann. Guck ich mir nächste Woche mal genauer an. Das Material macht die Decke angenehm geschmeidig und verleiht ihr einen schönen schweren Fall. Bestimmt kann sie sie auch noch bis ins Vorschulalter benutzen. Dann gibts ne neue Decke :o)

Ich freue mich.


Sonntag, 25. Oktober 2015

Der Nähtreff 2015 in Spich

Im Frühsommer beschlossen meine Freundin Ulli und ich, daß wir uns im Gemeindehaus unserer Gemeinde mal zu einem Nähtreff zusammen setzen wollte. Und seitdem ich den kleinen ehrenamtlichen Nähkurs nun schon fast ein Jahr leite, stimmte unser lieber Küster dieser Idee zu. Termin festgelegt und eine offene Einladung geschrieben. Wir wollten auch die ortsansässigen Nicht-Blogger dabei haben....20 Mädels hatten sich angemeldet, ein paar mußten kurzfristig absagen. ...was soll ich sagen? Es war schön, schön, schön! Jeder hatte eine Kleinigkeit zum Buffet beigetragen, was um die Mittagszeit in großer Runde zusammen vertilgt wurde.....den Moment mochte ich besonders :o)
Nachdem die Begrüßungsrunde mit einem kleinen Glas Sekt vorüber war, fertigten sich die ersten ihre Namensschilder, während die anderen schon zu ihren Nähmaschinen steuerten und sich kopfüber in die Arbeit stürzten. Mit großer Freude habe ich erfahren, welch Kraft manche aufgebracht haben, nur um sich diesen Nähtag in großer Runde freizuschaufeln. Und ich glaube, das war es jeder einzelnen wert :o) ...ich habe ganz neue, schöne Materialien gesehen, über eure Projekte gestaunt und durfte hin und wieder ein paar Tips weitergeben.


Es war ein so schöner, reicher Tag, daß kaum Zeit für Fotos, Smartphone etc. war....gut so. So reich, so warm und analog mit dem Menschen an einem Tisch und zusammen schaffen, erzählen, lachen....abends habe ich noch ein paar Bilder auf Instagram gestellt. Wer mag, schaut dort noch vorbei.
Wer sich mit über 70  an ein neues Hobby wagt und direkt mal an die Overlock springt,
verdient meinen allergrößten Respekt....meine Ulli!

Wir alle haben beschlossen, daß es nächstes Jahr im Herbst wieder ein großes Nähtreffen geben wird. Terminvorschläge erbeten :o)

Ich danke unserem wunderbaren Küster Dirk und seiner lieben Frau Doris für die Hilfe bei den Vorbereitungen und die Hilfe beim Aufräumen des Gemeindesaales.

Die anwesenden Blogger verlinke ich, die vollständige Liste aller Teilnehmerinnen, sende ich in einer E-mail herum

Carmen roetsch
Claudia fabricart
Christiane misssewing
Sandra arbustini
Steffi aprilkind nur kurz dabei, weil familiär verpflichtet, aber beim nächsten mal dann richtig :o)

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...