Posts mit dem Label Anfang werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anfang werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Juni 2017

Vom Schwimmen

Es gibt Situationen im Leben, in denen man konzentriert dem Glück begegnen muss. Sehen, begreifen und festhalten. Sich selbst am Glück und seine Lieben. Wie ein schmaler Weg durch einen grauen Sumpf. Ich habe die letzten 1,5 Jahre daran gearbeitet auf diesem Weg zu bleiben und es ist mir gelungen. Krankheiten treffen Menschen, treffen Familien, würfeln sie ordentlich durcheinander und man begreift nur, das man schwimmen muss....in Kind links und eines rechts im Arm, denn diese sind unser aller größtes Glück.

Die Krankheit meines Mannes zog weite Kreis in allen Bereichen unseres Lebens. Die Krankheit, die im besten Fall keine Wunden reißt und mit Behandlung nicht zum Tode führt. Wir reden mit Freunden und Familie darüber. Er ist in guten Händen bei den Fachkräften und ich wünschte so manches mal, es gäbe solch regelmäßige Hilfe auch für die Angehörigen. Ich persönlich bekam "Morgen ist leider auch noch ein Tag" empfohlen. Tobi Katze beschreibt darin sein Leben mit der Krankheit ....zwischen heulen und bepissen vor Lachen sind es manchmal nur zwei Sätze.

Was hilft in solchen Situationen...weitermachen! Sich mit der Krankheit an einem Tisch setzen, sie anstarren und warten, bis sie zuerst blinzelt... und dann einfach aufstehen und weitermachen. Sich als Angehöriger nicht mit runter ziehen lassen....Ich habe mir in der letzten Zeit viel Gutes getan. Das kleine Glück im Alltag gesucht mit schönen Orten, Sport und Bewegung, gutem Essen und vielen, vielen lieben Menschen. Leute, mit denen man einfach nur nett feiern kann, die nicht nachfragen und Leute die immer und immer wieder nachfragen, die nicht müde werden vom Zuhören. Das hat viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen. Zeit und Energie, die ich nicht mehr in dieses Blog investieren konnte und wollte. Eure e-Mails habe ich beantwortet und so waren jene, die sich sorgten,beruhigt...der Rest der Bande ist auf Instagram ;)

Alles gut

Mein Leitspruch der letzten Monate...ich habe natürlich weiterhin genäht, genäht, genäht. Die meisten Ergebnisse waren auf Instagram zu sehen, wo ich viele von euch wieder gefunden habe. Wer noch nicht dort angemeldet ist, kann ein paar der Bilder unten auf dieser Seite sehen. Auf dem LiBellein_Privat Account nehme ich euch mit auf meine Radtouren, in meinen Garten, zeige ich euch mein Leben neben und mit dem Nähen. Auf LiBellein gibt es ausschließlich Nähprojekte. Die meisten Projekte entstanden jedoch für mich. Mein Kleiderschrank füllt sich mit selbst genähten Lieblingsteilchen, auf die ich sehr stolz bin, weil niemand sie als selbst genähte Stücke erkennt. Viele Teile zeige ich jedoch gar nicht, ich bin eben keine Größe 36/38 und mag mich grundsätzlich nicht auf Bildern. Die besten Ergebnisse der letzten Jahre entstanden ganz schlicht aus alten gekauften, gut sitzenden Stücken. Nachdem sie untragbar wurden, wegen Löcher und/oder Flecken, habe ich sie einfach an den Nähten aufgeschnitten und so neue Schnittmustern erstellt, von denen ich wusste, sie sitzen sehr schön.. Diese Methode ist nur für den Eigenbedarf legitim!

So entstand diese kurze Hose für den Sommer aus einer alten langen Hose. Am Knie jedoch etwas ausgestellt, damit es beim Rad fahren nicht drückt. Der Stoff, ein dünner Jeans mit Stretchanteil, war von irgendeinem Stoffmarkt und bereits gut abgehangen. 


RUMS #25/17

RUMS bei Rund ums Weib treffen sich wöchentlich seit Jahren schon die Selbermacher mit den Sachen nur für sich....dort war ich nicht oft dabei, weil ich eben viel zu viel für andere "mal eben" nebenbei gemacht habe. Ich mache noch immer viel für andere, aber nicht mehr einfach so. Es ist Arbeit und wenn ich von Freunden dafür keine Geld möchte, so darf ich jenen solche Änderungen zum Geburtstag schenken. So geht es allen gut damit.

Neu, aber notwendig

"Warum machst Du das?" fragte mich meine Tante. Warum schreibe ich den Blog. Und dann kam ich ins Schliddern, ins Grübeln... Mit der professionellen Ausbildung ist genau das hier mein Job und müsste zum Familieneinkommen beitragen.
Als Motivation für mich und zur finanziellen Unterstützung für meinen Mann, für meine Familie, habe ich mich dazu entschlossen, Werbung auf dem Blog zu schalten. Das bedeutet für euch NICHTS! Für mich bedeutet es, daß, wann immer ihr über die Links (gut ausgewählt und Bewertet) zu den Shops klickt, in denen ihr sowieso etwas kaufen wolltet, bekomme ich vom Shopanbieter ein paar Cent.

Ich hoffe, es hält euch weiterhin nicht davon ab, hier zu lesen und ich würde mich freuen von euch allen bald wieder was zu lesen und zu sehen.
Fühlt euch gedrückt.
Sandra

Dienstag, 4. Oktober 2016

"Der Baby"

...so der Arbeitstitel eines Elternpaares hier aus dem Dorf für ihren kleinen Jungen. Alles Gute Euch Dreien!
Ich kam an diesem süßen Sweatahirtstoff mit dem schlafenden Mond nicht vorbei....hachz. Ein Rapport von 38 cm reicht für Hose, Shirt und Mütze. Die Hosen brauchten Taschen. Seit dem Nähtreffen und Danas Babyhöschen, habe ich meine Meinung über Taschen in solchen Zwergenhosen spontan geändert :o)

Stoff: Lillestoff (Susalabim) aus dem kl. Nähwerk Troisdorf
Schnitt: Ottobré Gr.62
Verarbeitet mit Bernina: L220, 800DL
Links: creadienstag

Freitag, 1. Januar 2016

Mittwoch, 4. März 2015

Osterideen....wenn man duscht

Ich mach mich rar....fand das nicht so wild. Doch jetzt bekomme ich eine Mail nach der anderen: Entspannt euch, ihr Lieben....alles gut, alles läuft. Ich weiß, daß es jetzt noch eine Zahnraddatei gibt. Sandra von Kleiner Himmel hatte mich bereits vor Monaten gefragt, ob es in Ordnung sei, wenn sie auch noch eine Steampunk-Zahnrad -StickDatei heraus bringt. Selbstverständlich....und Dankeschön, daß Du vorneweg gefragt hast :o) ...Sie unterscheiden sich deutlich von meinen (der Pilz ist zukka!!) und auch ich habe Zahnräder ja nicht "erfunden". 

Ich arbeite derzeit übrigens an einem neuen Taschen E-Book....hab allerdings gehört, daß es schon ein paar gibt :o) Ihr seht, es läuft...... Ich bekomme schlicht und einfach ein paar größere Projekte nicht fertig, habe zwei Stoffentwürfe für Lillestoff entwickelt, Karneval überlebt, bearbeite Kundenaufträge, die einfach nicht aufs Blog gehören, oder bin so glücklich mit meinem neuen Sommerkleid, was ich probehalber aus Nessel genäht habe, daß ich es aus "schönen" Stoffen gar nicht mehr nähen mag....nee, nee, da geht noch was :o) 

Hin und wieder fließt dann unter der Dusche der ein oder andere Gedanke aus dem Hirn und wird dann noch mit tropfnassen Haaren umgesetzt....vielleicht lag es auch an der leeren Duschbadflasche. Ein bisschen an Ostern gedacht. Solche winzigkleinen Körbchen sind prima für TeenagerKinder, die sowieso nur ein kleines  Geldchen wollen oder für die liebste Freundin/ Mama / Schwester....eine hübsche Kleinigkeit für um den Hals....und ein Hühnchen passen da rein! :o)



So klein, kann man es wunderbar ganz oben in Bäumen verstecken...da suchen selbst Teenager den lieben langen Vormittag, während wir gemütlich Brunchen. Wasserfest sind sie außerdem, so wie diese Osterkörbchen hier, das finde ich sehr praktisch, weil Ostern selten maigrünes SommerkleidchenWetter herrscht, wie uns die violette Schokoladenwerbung vorgaukelt ....eher die Variante Regenschirm oder Tau bis zu den Knien :o)

Ich habe eine leere DuschbadFlasche einfach mit dem Trennschleiferaufsatz meines NoName-Dremels bearbeitet, vorher anzeichnen,  dann geschliffen und abgesengt, nochmal geschliffen, wieder abgeflammt, den Henkel verbogen, mist. Löcher fürs Blümchen gebohrt und danach bemerkt, daß Sticken in dem winzigkleinen Körbchen eher in die Kategorie Wahnsinn fällt......ja, hat dann doch etwas länger gedauert. 

Mit dem Projekt erlöse ich euch von den MacroMacarons und bin beim Creadienstag sowie Ninas Upcycling-Dienstag dabei.

Machts hübsch, ihr Lieben!!




Mittwoch, 7. Januar 2015

WickelWimpelUtensilo

Gerade erreichte mich der schönste Rückblick auf 2014. Eine liebe, langjährige Freundin erwartete ihr zweites Baby. Es kam noch im Dezember zur Welt....bisher wußte ich nicht, ob alles gut gegangen war, ob alle gesund sind. Heute weiß ich es. Alles gut :o) ...ich freu mich wie ein Schnitzel. Es ist ein zweiter Sohn. 

Wenn das zweite Kind kommt, strukturiert sich eine Familie nochmal neu.....die vier bekommen das bestimmt sehr schnell gut hin. Beim zweiten Kind ist die Grundausstattung bereits da....was schenkt man da?

Als wir den zweiten Sohn bekamen vor 8 Jahren, haben wir ganz schnell den Wickeltisch im Kinderzimmer abgeschafft. Der Große wollte beim Kleinen sein und wäre fast mal abgestürzt. Ja, ich stand daneben, ja, ich hielt sie beide fest <3 ....Ab da wickelten wir im Wohnzimmer auf dem Teppich mit Wickelunterlage. Der Kleine war eine zappelige kleine Krake. Lag der Große daneben und spielte mit seinen Händchen, war er friedlich und wir drei waren glücklich :o) 


Dieses Wickelutensilo war bereits Anfang Dezember fertig. Schön bunt, auch rosa Wimpel....ich wußte ja nicht, was es wird (das Kind). Die Wimpel sind aus wunderbarem Baumwollflanell, eine Stoffauswahl der Firma Swafing. Ich habe sie mit Fließresten verstärkt, mit Fliesofix auf dem Untergrund fixiert und mit schlichten geraden Stichen fest genäht. Ein grob gewebtes  LeinenBaumwollgemisch gibt einen neutralen Untergrund. Die Maße vom Utensilo (37cm x 28cm) sind auf gängige Regale vom Schweden angepasst. So verschwinden Windeln, Feuchttücherbox und Co. artig, wenn sie nicht gebraucht werden. Das Utensilo hat 3 Seitentaschen bekommen, um Ersatzwäsche, Cremes, Sabbertücher, Schnuller etc. einen Platz zu geben.

Ich bin gespannt, ob das so funktionell ist, wie ich denke, denn ich hatte damals so etwas nicht.....das ist ein Proto, ohne Schnitt entstanden. Ich wollte die Feuttücherbox mit unterbringen (darunter findet sich eine Nachfüllpackung). Einen "klassischen" Devided Basket hatte ich jedoch als Vorbild im Hinterkopf....Barbara von das-mach-ich-nachts hat ihn bereits mehrfach ausführlich vorgestellt. Vielleicht hole ich mir dann doch mal den Schnitt...er ist etwas hübscher. Oder die Vlieskombination war semioptimal (H250 und H 630). Der nächste bekommt Schabrackenvlies!


Für Annes kleinen Schatz gibt es natürlich noch ein Schnullertuch dazu....und der große Bruder findet auch was im Päckchen. Das muss sein. Unser Großer fand es nämlich wundervoll einen kleinen Bruder zu bekommen, genau aus diesem Grund :o)


Ein Tag später, aber dennoch ein Creadienstag-Beitrag und Kirsten, von der Krümelmonster AG, sammelt auch dieses Jahr wieder jeden Freitag Geschenke von Euch gemacht, für jemand anderes gedacht. Ihr Linksammlung ist erfreulicherweise immer etwas länger offen ...so schaffe ich Schnarchnasen es auch mal, dabei zu sein. *hüstel*

Allen Babys der letzten Tage :
Happy Birthday!!!

Sonntag, 4. Januar 2015

Auf los, gehts LOS!

4 Tage ist dieses neue Jahr schon  erst alt...
Neujahrswünsche sind angebracht: 
Lasst es euch gut gehen, bleibt gesund!!
 ....ich persönlich kaue auf einer üblen Erkältung herum, mitgeschleppt aus 2014 aus dem verregneten Berlin, wo wir Weihnachten verbracht haben. Schön war es trotzdem!!

Neu und frisch und frei und weiß fühlt sich das neue Jahr an......ich möchte am liebsten jeden Schrank im Haus öffnen, entstauben und neu sortieren. Ein paar Wände im Haus könnten frische Farbe vertragen,,,,hach, am liebsten alles, jetzt, sofort! Allerdings bin ich noch ein bisschen verplüscht im Hirn und das Sofa mit warmer Decke und Tee fühlen sich im Moment sehr richtig an...."Mach langsam, Mächen!" (sic) sagt Oma. Mach ich, versprochen. So tümmeln sich noch ein paar Elche und Engel mit mir in der Waagerechten.....alles hat seine Zeit.

Ich habe mich damit abgefunden, daß ich ein bisschen hinterher hänge, meist. Es braucht Zeit, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Wie geht das?
Wo kommt das her?
Brauche ich das?
Kann ich das auch selbst?
Fragen, die mich immer begleiten und wodurch ich mir oft selbst im Wege stehe....so ist das eben.

Ich war im letzten Jahr etwas....ziellos. Was brauche ich, um glücklich zu sein? Was macht mich zufrieden? Wo will ich hin? Fragen, die ich echt nicht beantworten konnte, weil es mir einfach gut ging, gut geht. Zunächst habe ich mir also überlegt, möchte ich in diesem Jahr etwas für andere machen. Ab demnächst gebe ich hier im Ort im Gemeindehaus einen offenen Nähkurs einmal in der Woche für Jugendliche "Jugend näht". Ein kostenloses Angebot für Jugendliche von 12-18 Jahren. Anmeldungen und Informationen via mail(at)LiBellein.de.

Arbeitstechnisch wird es ein neues Produkt geben, klein und fein. Bin gespannt, ob es angenommen wird. Neue Nähkurse sind auch in Planung z.B. beim Aprilkind und in der örtlichen VHS. Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, das ein oder andere E-Book umzusetzten.

Privat werde ich weiterhin meine Sucht pflegen : auch in diesem Jahr wird wieder ein Decke entstehen, mindestens.....also wenn ich mit dem 365Tage-Quilt fertig bin vom letzten Jahr :o)))
Es gibt eine unendliche Kleidergeschichte, die es endlich zu beenden gilt....unerträglich, sag ich euch. Ich möchte mehr sehen, mehr erleben, mehr Bilder knipsen und wieder mehr zeichnen - das fehlt mir so - ich möchte mich mehr bewegen tanzen gehen und weniger besser essen. Das ist ganz grob  umrissen mein persönliches Ziel....meine Ziele.

 Ich denke wie bei den meisten Dingen, die man sich vornimmt, ist auch hierbei der Weg das eigentliche Ziel. Machen wir uns auf den Weg :
auf los, gehts LOS!!!

Habt eine schöne erste Arbeitswoche im neuen Jahr!!!


Montag, 10. November 2014

Meine Wende-Geschichte.

Der Fall der Mauer vor 25 Jahren in der Sonnenallee


Duft kann Erinnerungen wecken. Blumendüfte begleiten mich durchs Leben. Honigsüßer Rosenduft, dann stehe ich plötzlich wieder vor der Standesbeamtin im Rathaus und sage "Ja". Phlox erinnert mich an meine Einschulung. Mama hatte damals meine Schultüte oben drauf mit einem Gebinde aus pinkfarbenem Gartenphlox geschmückt. Der duftete so wunderbar. Chrysanthemen erinnern mich an den Abend, als wir zum ersten mal rüber sind, in den Westen. Es war der 10.November 1989....heute vor 25 Jahren.

Ich bin ein Ostkind, ein Wendekind. Meine Kindheit in der DDR war wohlbehütet und gut. Trabbis fuhren nicht so schnell und eher selten, Straßenbahnen waren laut, überfahren wurde also niemand. Missbrauch gab es nicht mal im öffentlichen Sprachgebrauch. Wir waren frei, wir Kinder zumindest in unserem kleinen Leben. Wir hatten ein Dach über den Kopf und wenn wir bis um 15.00 Uhr die drei Kilometer bis zum Bäcker gelaufen waren, bekamen wir unser Brot für 20 Pfennige. Danach gab es nix mehr. Margarine und selbstgemachte Marmelade waren immer im Haus. Wenn wir am Wochenende mit den Eltern raus aufs Land zu den Großeltern fuhren, bekamen wir unseren Trabbi mit Äpfel, Kartoffeln und Eier voll geladen. Herrlich. Erst später, als ich groß war, begriff ich, warum die Gespräche in meiner großen Familie meist locker, leicht, freundlich und oberflächlich waren. Einer füllte unsere StasiAkten.

Mama und  Papa hatten meist am Wochenende eine Tüte voll Kaffee (250gr)  und wir Kinder waren meist am Wochenende im Kino. Mein Bruder und ich durften alleine mit der Straßenbahn fahren. Einmal ging das Gerücht in der Schule, es gäbe Kornflakes in einem der kleinen Lebensmittelgeschäfte, jwd, wir auf den Rädern hin und statt des Brotes eine Tüte Kornflakes geholt. Die Tüte war leer gefressen, bevor wir zu Hause ankamen. Am folgenden Tag mußten wir ohne Brote in die Schule. 

Hin und wieder kam ein seifig duftendes Päckchen aus dem Westen vom anderen Opa. Der war 1961 noch rüber und wollte eigentlich die Familie nachholen....  Seife, Strumpfhosen, Schokolade, Bonbons, einmal war eine Barbiepuppe für mich dabei. Das Geschenk für meinen Bruder habe ich wohl ausgeblendet :o)  Uns ging es gut. 

Am 9.November standen wir Kinder (ich 11 und er 12 Jahre alt) hinter dem Sofa, auf dem die Eltern saßen und Nachrichten sahen. Aktuelle Kamera 19.30 Uhr : Herr Schabowski verkündete im Nebensatz die Grenzöffnung. Meine Eltern erstarrten zu Salzsäulen. Wir schauten uns an, jubelten....und wurden dann in die Betten gescheucht. Am nächsten Morgen sind wir ganz normal zur Arbeit und Schule gegangen. Die Schule war leer gefegt. Die Hälfte der Schüler war nicht zum Unterricht erschienen und von den Lehrern nur die ganz roten. Gegen 12 Uhr wurden wir an diesem Freitag nach Hause geschickt. Als Papa endlich von Arbeit kam und Mama zur Arbeit verabschiedet war, machten wir drei uns (Papa, mein Bruder und ich) auf den Weg in den Westen. Papa parkte irgendwo in den Kleingärten in der Nähe der Sonnenallee. Beim Aussteigen fiel ich in einen Zaun, an dem sich nasse Chrysanthemen senkrecht hielten, trotz der Kälte. Dieser herbe Duft. 

Es war schon gegen 18.00 Uhr, als wir am Grenzübergang in der Sonnenallee ankamen. Der Strom Menschen machte es unmöglich einen anderen Weg zu gehen. Autos kamen nicht mehr vorwärts. Vor uns waren die Schlagbäume unten und die Pässe wurden kontrolliert. Es ging nicht weiter. Eine Stunde standen wir im dichten Gedränge....mit elf Jahren, ein Kopf kleiner, hatte ich nur Jacken um mich herum. Bedrohliche Enge, die von Papa hin und wieder mit schieben und bösen Blicken beseitigt wurde. Papas Hand ganz fest halten, meine Hand war schön warm. Ich rechts, mein Bruder links, standen wir und warteten. Es wurde laut "Wir sind das Volk" "Macht auf" "Freiheit, Freiheit, Freiheit!" ....plötzlich ging ein Kreischen durch die Menge und wir setzten uns alle gleichzeitig in Bewegung. Wir waren drüben. Mich überfiel die Angst, sie würden die Grenze hinter uns wieder schließen. Mama wäre alleine. Ich wollte nur noch nach Hause. Papa, ist ein prima Kerl, er holte das Begrüßungsgeld für uns drei und steuerte direkt den nächsten Kiosk an, wo wir jeder ein Überraschungsei bekamen. Ich ließ mich gerne bestechen :o)

Wir besuchten eine alte Tante, schlenderten durch das überfüllte West-Berlin, verloren Papas prall gefülltes Portemonnaie und fanden es wieder. Irgendwann ging es wieder Richtung Osten über die offene Grenze, ich hätte jeden Uniformierten knutschen können. An den Chrysanthemen vorbei, in den grünen Trabbi und schon waren wir zu Hause, bevor Mama ihre Spätschicht beendet hatte. Sie wurde kreidebleich, als wir ihr erzählten, was wir erlebt hatten und beruhigte sich erst, als Papa das Kilo WestKaffee auf den Tisch stellte.....auch sie ließ sich von ihm gerne bestechen. Es wurde ein wunderbares Wochenende. 

Das war ein Wendepunkt für viele, viele Menschen. Wir bekamen so viel Besuch von unserer großen Westfamilie. Ich wußte nicht, daß es so viele waren und wurden auch viel eingeladen. Der grüne Trabbi war also von Wilhelmshafen bis Nürnberg mit uns unterwegs. Sehr aufregend. Meine Eltern behielten beide ihre Arbeit. Wir mußten bald darauf Samstags nicht mehr in die Schule. Es gab keinen Fahnenappell mehr, die Pioniertücher schoben sich immer weiter nach unten in die Schubladen. Ich wurde ganz langsam erwachsen, verstand immer mehr und begriff, daß ich, wäre ich groß gewesen, auch an diese Grenze gestoßen wäre. Das ich ungemütlich geworden wäre. Sehr sicher. 

Weihnachten 1989 bekam ich einen rosa MickyMaus-Pullover, Schuhe für meine Barbie (die Kleidung des Plastikmädchens fertigte ich selbst, seit ich sie besaß), eine Heizung in mein Zimmer und eine Apfelsine ganz für mich alleine. Großartig!!!

Als ich erwachsen wurde, bekam ich immer mehr kleine und große Geschichten erzählt über meine Familie. Die Flucht des Großvaters, Enteignungen, Übergriffe, Mama hätte damals gerne Abitur gemacht und studiert, es wurde ihr verweigert, weil Opa nicht in der Partei war. Opa ist so stolz, daß wir drei Enkelmädchen alle studieren konnten....Freiheit ist das einzige, was zählt. So sang es damals Marius Müller-Westernhagen. Das entstand bereits vor der Wende! Damit bin ich groß geworden. Das hat mich und die Generation Wende begleitet und geprägt. Jetzt erst weiß ich die Freiheit wirklich zu schätzen. Die Freiheit zu lieben, zu leben und zu sagen, was ich will.  Ich Danke an dieser Stelle jenen, die raus gegangen und laut geworden sind und jenen, die friedlich blieben. Vielleicht macht es anderen Menschen mit Mauern Mut, diese endlich zu entfernen. 

Gestern Abend sah ich die weißen Luftballons in den Berliner Nachthimmel aufsteigen, im Fernsehen und telefonierte währenddessen mit meinem Papa. Ich bekam ne Gänsehaut. Er beschwerte sich, daß sie diese Kosten lieber in die Berliner Obdachlosen hätten investieren sollen. Ich fand die Installation wundervoll. Gut gelungen....sehr. Ich war leider diesmal nicht dabei :o)

Ein Macro dazu für Steffi.....im Kleinen ist die Welt bezaubernd.

Freiheit ist die Musik meines Lebens,
das Thema der "short stories" im November von Biene und Andrea.

Dienstag, 26. August 2014

SchultütenMonstazzz

Steffis Kleiner Großer geht jetzt auch in die Schule. Ein kleines Mitbringsel für ihn am Wochenende.... Frei Hand zunächst das Monsta ausschneiden, das Auge platzieren und fest nähen. Den Körper mit Vliesofix fixieren und die Tafel unter die Hände klemmen. Dann die Hände und den Monsterkörper auf den Untergrund nähen. Mit Buchbinder oder Holzleim den Filz vollflächig auf eine fertige Pappschultüte (diese ist nur 25 cm groß) kleben. gut durchtrocknen lassen, überflüssiger Leim wird transparent....die Umsetzung hat 36 Minuten gedauert.

Die Tafel ist ein cooles Material, was Steffi im Moment im Shop hat....voll funktionstüchtig, mit Kreidestift und Schwämmchen :o) und man kann sie einfach irgendwo annähen. Mein Kopf dreht sich vor Ideen mit dem Zeug..... Kopfkino und Creadienstag.

....Die Abstimmung läuft noch ein paar Tage und ihr seid herzlich eingeladen, eure Meinung zu dem Quilt anzuklicken. :o)

Gerade hat mich Ivonne, by Sumpfhuhn, noch auf ihre SchultütenSammlung aufmerksam gemacht, Dankeschön!

Montag, 28. April 2014

Immer anders als gedacht!

Guten morgen  ! Ich melde mich aus meiner selbstverordneten Blogpause wieder zurück. Zwei Wochen mußten sein,  meine Grenzen überdenken. Die Posts in der Zeit waren geplant. Zwei Wochen , in denen ich Ostern aus dem Keller gekramt habe, in München und im Saarland war, viel Zeit mit meinen Jungs im Grünen verbracht habe, liebe Freunde, ganz viel Familie, leckeres Essen, guter Wein, lange Gespräche,  Haus und Garten einmal auf den Kopf gestellt und Ostern wieder in den Keller geräumt habe. Ganz kurz überlegt, ob ich nicht mit bloggen aufhören sollte und gemerkt, wie sehr ich euch liebe Leser und Mitblogger vermisse .....Alles schick! Verzeiht mir die nicht beantworteten Mails und Kommentare. ....ich besser mich :o)

Als ich gestern meine Bilder sichten und bearbeiten wollte, streikte mein Computer....na gut, dann eben mal NUR Text :o) ich rocke hier weiter......so am Tablett, etwas umständlich, Kommentieren und schreiben geht, macht aber nicht sooo großen Spaß! Bilder gibt es dann, wenn ich wieder an den großen Rechner kann. Zum Glück habe ich kurz vorher die meisten Daten auf eine externe Festplatte gezogen.

Der Gewinner der Wahnsinnseier steht fest. Sie wurde rechtlich einwandtfrei von meiner Mama gezogen: Judika darf sich freuen!....ich schicke sie heute noch los. 




Donnerstag, 30. Januar 2014

Danke lieber Januar

Keine Zeit im Jahr ist so klar wie der Januar. Nach der warmen, fülligen, goldglitzernden Weihnachtszeit, verschwindet im Januar der Dekokram. Hinterlässt nackte Tische, Fensterbänke....zwingt zum sauber machen, zum entrümpeln, zum entsorgen. Bringt mich dazu, Entscheidungen zu treffen und ist Aufgrund seiner natürlichen ErstStellung im Jahr : erster Tag, erste Woche, erster Monat , prädestiniert für Neuanfänge. Denn noch ist das Jahr jung. 

Mein Januar begann irgendwie schwedisch....unbewußt. Schwedisches Gebäck; hier und hier. Vor Weihnachten ist eine schwedische Prinzessin bei uns eingezogen....jetzt erst sind wir Freunde geworden und verbringen viel Freizeit miteinander. Samstag stelle ich sie Euch vor! ......Seit einem halben Jahr rief der Schwede nach mir. War dort, habe, Dank dieser einen wunderbaren Mitarbeiterin (DankeDankeDanke) meine Schätze bekommen und muß nochmal hin, weil ich mich vergriffen habe *gggrrr*. Morgen mehr zum Thema IKEA :o)

Nic fragt wofür wir dankbar waren im Januar. Für den Januar selbst. Weil er so klar, so präzise ist. Weil er mir hilft, diese kleinen Unebenheiten, in meinem Leben zu erkennen über die ich immer und immer wieder stolpere; und die ich jetzt endlich geändert habe............

Vollkommen unabhängig vom Januar bin ich dankbar, für dieses Leben : behütet in Mitteleuropa, in Freiheit und Frieden, fließend Wasser aus Wand, ein Dach überm Kopf, das tägliche Brot (wer jetzt anfängt über Kohlenhydrate zu meckern, hat nix verstanden) . Dankbar, daß wir gesund sind. Dankbar für meine Freunde. Dankbar, daß sie bei mir bleiben, auch wenn uns hunderte Kilometer trennen. Ich bin dankbar, daß ich so leben und arbeiten darf, wie ich es möchte und ER es mir ermöglicht <3 . Dankbar für das wundervolle kreative Chaos auf meinem Tisch und in meinem Kopf.  Ich bin dankbar für so viele treue Leser und eure lieben Kommentare.....nach 2 Jahren habe ich immernoch so großen Spaß am bloggen : Sonntag gibts ein Dankeschön!  






Montag, 13. Januar 2014

mein erstes *SCHAKKA* 2014

....ist grau. Und geht damit ganz einfach zu Nic. Ich liebe diese BIWYFI-Projekte mit Farben. Wird es dieses Jahr gaaaanz viele geben, hat sie gesagt! An möglichst vielen teilzunehmen, ist eine meiner vielen Ideen für 2014. 

Im letzten Jahr habe ich schon so viel verändert in meinem Leben, daß es dieses Jahr richtig schwer war, etwas ganz und gar Neues in mein Leben einzufügen. Letzten Sommer habe ich meinen Minijob gekündigt und endlich den Weg in die Selbständigkeit gefunden. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich habe wieder mit dem Laufen angefangen und ein paar weitere Kleinigkeiten in Richtung gesünderer Ernährung unternommen.....zum Nachtisch nur noch Obst z.B. Schokobananen! :o) Ich habe das große Glück, derzeit gesund und sehr zufrieden zu sein.....ABER

Es gibt in meinem wie auch in jedem anderen Leben diese kleinen Klippen, um die man jeden Tag hübsch artig herum schippert. Kleine Unannehmlichkeiten, kleine Ängste......sie sind da, und man lebt mit ihnen. Ich meine nicht diese großen grundlegenden Ängste, die das Leben zur Qual machen und alles in Frage stellen. Nein, ich meine diese kleinen Schrulligkeiten : den Piloten mit Höhenangst, den gestandenen Kraftfahrer, dem beim Fahren in einer Großstadt der kalte Schweiß ausbricht. Ich habe eine Freundin mit Angst vor Rolltreppen. Sind wir gemeinsam unterwegs, so nehme ich selbstverständlich die Hand meines kleinen Knopfes und ihre Hand, bevor wir auf eine Rolltreppe gehen....alleine fährt sie Fahrstuhl oder geht Treppe. Kleine Ängste mit denen trotzdem der Alltag gut zu bewerkstelligen ist.....habt ihr so etwas auch?

Während des Studiums habe ich mich vor der Verarbeitung von Jersey erfolgreich gedrückt....dieses flutschige, unberechenbare Zeug! Grausam! Jetzt, ihr wisst es, gebe ich Kurse zu dem Thema. Bis zum Sommer 2012 gab es da diesen Bammel vor dem Einarbeiten von nahtverdeckten Reißverschlüssen. Nach den drei Sommerkleidern war das Thema durch! Paspeltaschen finde ich auch nicht soooo leicht. Paspeltaschen in Jersey einzuarbeiten, war schlicht undenkbar! Bis gestern :

....und es war gar nicht schwer. Hoffe, bis zum MMM ist der Jerseyblazer fertig.

Das ist also mein guter Vorsatz für dieses Jahr : ein paar meiner ulkigen Ängste so reduzieren, daß sie in hübsche kleine Kisten passen, sie mit Washi-Tape ordentlich verschließen und zu den vielen anderen kleinen Schachteln ganz hinten auf des alte verstaubte Regal im Keller legen, um sie zu vergessen und beim nächsten Umzug einfach zu entsorgen......meine erste Short Story für Bines und Andreas Sammlung. Ein bisschen mehr Inhalt zu den tollen Bildern hier im Bloggerleben. Ich bin gerne dabei ;o)

Beim Königskind gibts Decken....Quilts, hübsch langsam.....ein Jahr darf die Bearbeitung dauern. Und seit Uli erklärt hat, daß die Stoffe nicht quadratisch sein müssen, bin ich dabei. Meine Stoffe liegen bereits seit über einem Jahr im Schrank. Sie zu verarbeiten, war bisher noch nicht die Zeit.....die Stoffe verwenden, mit denen ich im Alltag arbeite, funktioniert nicht! Das sind einfach zu viele Bekleidungsstoffe : Leinen, Seide, Jersey etc. Ich verarbeite also einfach diesen Stapel! UND ich kann echt nicht anders, es müssen Hexagons werden.....aber die Zusammensetzung (immer 3, ganz klar) folgt genau wie bei euch anderen auch keinem bestimmten Plan. Es ist ab jetzt mein erklärtes HOBBY! Ende diesen Jahres werden alle Decken fertig sein, bestimmt eine hübscher als die andere.....freufreufreu!

Sonntag, 10. November 2013

Glück im Glas

Wintervorrat ist im modernen Mitteleuropa natürlich nicht mehr notwendig, aber so schön ......schön eben. Quittengelee schmeckt aus der eigenen Küche am besten, der Duft beim Entsaften der steinharten Früchte ....mmmmhhh. Der HackbeilchenSound vom groben zerkleinern der 15 Kilo Früchte war Anfang der Woche Programm und es ging nicht nur mir so, guckt mal, wie fleißig Daisy war.....ganz ohne altmodischen Entsafter. Hut ab!! Kuchen ist überflüssig, ein Butterbrot mit dem feinen Zeug drauf macht jeden SonntagNachmittag zum Fest! (Labels : Depot)

Ich wünsche Euch ob des kalten Regens da draußen eine goldgelbe, warme Woche!


Samstag, 10. August 2013

Ja-Beutel

 ....für ein junges Paar, daß sich traut.
Glückwunsch!
Stickdatei von mir.
Schnitt frei nach Nase.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Montag, 25. Februar 2013

Nachgeforscht

Ich hatte mit all meinen Kerlen ein ziemlich gammeliges wirklich entspanntes Wochenende.....vermutlich das letzte gemeinsame für eine längere Zeit. In jedem Eckchen hier im Haus lag dies und das herum, was beendet werden wollte.....die Knöpfe nochmal richtig fest in die Hose einschlagen, wenn die Nachbarn wach sind. Das Loch in der Manteltasche reparieren, ständig verschwindet irgendwas im MantelNirwana. Von drei Loops die Wendeöffnung so schließen, daß es nicht zu sehen ist, frau kann ja nicht ewig mit Löchern am Hals rumlaufen.....und dergleichen mehr

Beim Pläne schmieden und Stoffe sortieren fiel mir dann ein altes Stoffschätzchen in die Hände. Eine ältere Dame hatte ihn mir geschenkt mit den Worten, es sei Seide.....WOW. Aber warum ist der dann so glitschig?.......

In meinem früheren Leben wollte ich gerne BioChemiker werden. Das Mikroskop hab ich mir noch kurz vor dem Abi zugelegt.....Fasern drunter UND: Es handelt sich um ein Polyester-Viskose-Gemisch!....in den 60er Jahren also Tatsächlich "Kunstseide" genannt.....egal, zum Probestück reichts!


Hat aber nen schönen schweren Fall, und es sind 5 Meter......nach langer Zeit nähe ich wohl mal wieder was für mich,. Ich hatte gehofft, daß ich irgendwann ein Nümmerchen kleiner werde.......ABER:
Wie sagt eine liebe Freundin immer :
 "In diesem Leben wirst Du keine Elfe mehr!" 
Na gut.
 :o) 

Mittwoch, 6. Februar 2013

in arbeit.....

Der Karneval und eine fiese Ohrenentzündung sind bei uns eingefallen. Nix Party, sondern Knöpflein pflegen. Ich nutze die Zeit, um Ordnung zu schaffen und meine Umgebung ein bisschen zu restaurieren.....auch hier im Blog, bitte nicht wundern! 


Montag, 10. Dezember 2012

WochenEndNachtrag

Samstag war Tag der offenen Tür beim Aprilkind. Ein unglaublich wundervoller Tag. Steffi hatte viele liebe Leute um sich versammelt....und jeder legte Hand an, wo Hilfe gebraucht wurde. Das ganze Haus war wundervoll geschmückt, Weihnachtswunderland.....in der Küche lockten feine selbstgebackene Leckereien, die von den süßen Großvätern verteilt wurden (Oh, auf dem Bild ist die süße Bianca...nix Opa!). Der Verkauf brummte.......und ihr toller Mann hat dafür gesorgt, daß sie ihre tollen AprilKindSachen jetzt auch in einem eigenen Online-Shop an die Frau bringen kann. Bin ganz platt!....und wünsche auf diesem Wege nochmals : Viel Erfolg!!!

In zwei kleinen Workshops kam man wundervoll ins Gespräch mit all dem kreativen Volk.....kleine Insidertips gab es und neue Ideen wurden entwickelt. Tiefenentspannte Vorweihnachtsstimmung bei Heißgetränken nach Wahl.....und nebenbei entstanden so schöne Kleinigkeiten. Alle anders, alle SCHÖN!
Liebe Steffi, es war ein toller Tag!
Dankeschön!
Du hast was Riesengroßes auf die Beine gestellt......
....ich freue mich schon jetzt, miterleben zu dürfen,
was daraus noch alles wird.


 Das JoJo wurde gnadenlos in meine Weihnachtsdeko integriert.

Und plötzlich wurde ich selbst mit einem kleinen Geschenk überrascht. Das hat mich umgehauen.....Eine LiBelle von StampingUp.....in einer tollen kleinen Schachtel. Wie ihr schon gesehen habt, bewege ich zur Zeit ganz gern mal in der Bastelecke. Fast ganz ohne Stoff. Ungewöhnlich für mich....aber sehr entspannend!
 Ich habe mich sehr gefreut, liebe Claudia!! 
Herzlichen Dank.


Alle noch da?
....wer nicht auf den Fotos in meinem Blog gezeigt werden will
oder eine eigene Verlinkung mag,
sagt bitte bescheid!

Eine gute, stressfreie Woche wünsche ich Euch!!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

MMM 10/ 10

Um mich herum schwirren die Schneeflocken und doch denke ich so gerne an den Sommer zurück. Mein Sommerprojekt dieses Jahr war eine Dutch-Love-Decke....na klar wird die dann nächstes Jahr bestimmt fertig :o) In der Kiste mit den angefangenen Stücken fand ich neulich auch noch einen fertig zugeschnittenen Rock. Wann ist denn das passiert? Die konisch zulaufenden Rockbahnen zusammen genäht, nahtfeiner RV rein. Wirkfutter am Saum fest geheftet.. Richtig gelesen: der Rock ist noch in der Entwicklung....ich bin mir nicht sicher, ob die Ballonform für diese dünne Baumwollpopeline UND mich geeignet ist....... Eure Meinung würde mich sehr interessieren.
Auf einigen uni-farbenen Bahnen am Rock fand noch ein Dutch-Love Webband Platz.

Das ist die Rückansicht....ein bisschen wild gemixt.

Schnitt von mir.
Stoffe meist aus der Schatzkiste.
Ich brauche dringend noch nen Loop aus dem neuen Dutch-Love Jersey....


Dienstag, 9. Oktober 2012

Zur Zeit...

.....entstehen viele schneebedeckte Kleinigkeiten für einen Koffermarkt im Dezember....
Anhänger, Aufnäher und Utensilos.
Den Schnee gibt es bei Kirsten.
Dankeschön!

Samstag, 7. Juli 2012

Rock Workshop

Pünktlich zum Ferienstart hier in NRW, gab es heute einen 
SommerrockNähkurs.......
....mit mir als Gastdozentin.  :o)
Wir fanden den Römö von Farbenmix sehr gut geeignet für Neu-Nählinge!
Arbeiten und lecker Pause mit fremdgekochter Pasta......PERFEKT

Es hat mit großen Spaß gemacht,
diesen fleißigen nähwütigen Frauen mit ein paar Tips für ihr Lieblingshobby zu versorgen.
Jede von ihnen ist heute Abend nach einen Tag voller Input, 
mit einem selbstgenähtem Rock in der Tasche
und nem seeligen Grinsen nach Hause gegangen.


Ein voller Erfolg!!!

Ich Danke Steffi von Aprilkind für die tolle Idee
und die perfekte Vorbereitung zu diesem Kurs! 

Mittwoch, 4. Juli 2012

10

10 Jahre miteinander
leben & lieben
reden & schweigen
weinen & lachen
still sitzen & weiter machen
anfangen & beenden.
Aus diesen Winzigröschen war mein Brautstrauß gebunden.......
.........da wir kurz danach Eltern wurden, brachte er ihn mir mit ins Krankenhaus.
In dem Tumult und ohne Digicam sind leider kaum Bilder enstanden.

Es gibt zwei nette kleine Söhne und nen Kater.
Mehr ist nicht zu sagen.
Das sind die wichtigsten Eckdaten in unseren 10 ersten Jahren.
Alles andere ist austauschbar.


10 Jahre, in denen ich es nicht einen Tag bereut habe,
vor 10 Jahren "Ja" gesagt zu haben,
als ich gefragt wurde.

10 Jahre, in denen er sich manchmal Hörnchen wachsen läßt
 und sie sich einen Heiligenschein
:o)
Wir sind dann mal feiern......

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...